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KULTURA MAGAZIN
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“Man sollte mentale Gesundheit vor allem ernst nehmen” – Collien Fernandes über Träume und den Umgangston in der Gesellschaft
Als erfolgreiche Moderatorin und Schauspielerin hat Collien Fernandes in der ZDFneo-Produktion BACK FOR MORE die Gelegenheit ergriffen, sich selbst zu spielen – in der Rolle einer VIVA-Moderatorin in den frühen 2000er-Jahren. Die Serie bewegt sich mit dem geplanten Comeback der fiktiven Boyband „Rise“ zwischen verträumter Nostalgie und harter Realität. Im Interview mit dem KULTURA MAGAZIN reflektiert Collien Fernandes das Miteinander in der Gesellschaft und ihre Anfänge in de

Anika Bentley
vor 5 Tagen2 Min. Lesezeit


„I am cringe, but I am Free” von Verena Bogner: Von Scham zur Freiheit
Wer bringt uns eigentlich bei, uns zu schämen? Verena Bogner vereint Glitzer-Rebellion, No-Angels-Liebe, und eine ordentliche Portion Cringe in ihrem Debüt zu einer Hommage an Freundschaft und Selbstakzeptanz. Eine Rezension von KULTURA-Autorin Louisa. von Louisa Schumacher 09.06.2026 Foto: park x ullstein Verlag Man liegt nachts im Bett, das Gespräch von vor drei Stunden spielt sich im Kopf ab, und irgendetwas daran fühlt sich falsch an. Entweder war es zu laut, zu viel oder

Louisa Schumacher
vor 7 Tagen3 Min. Lesezeit


"Kein Wunder, dass du so etwas sagst, du siehst ja selbst scheiße aus": So geht Ninia LaGrande mit Hass im Netz um
Wenn Worte verletzen und was dagegen hilft Die verschiedenen Social-Media-Plattformen versprechen Austausch, Sichtbarkeit und Nähe. Doch unter vielen Posts hat sich längst eine zweite Realität etabliert: Kommentarspalten, in denen gezielt Hass verbreitet wird. Autorin und Aktivistin Ninia LaGrande bekommt häufig Hassnachrichten gegen ihr Aussehen und spricht im KULTURA-Interview über ihre Erfahrungen und warum es manchmal gar nicht hilfreich ist, eine Person in den Kommentare

Lara Terpelle
3. Juni4 Min. Lesezeit


Gender Health Gap: Weibliche Wahrnehmung in einer Medizin für Männer
Endometriose betrifft etwa 10 % der Frauen im reproduktiven Alter und ist im Verhältnis zur Krankheitslast weiterhin untererforscht, Herzinfarkte werden bei Frauen häufiger übersehen und selbst Crashtests orientieren sich meist am männlichen Körper. KULTURA-Autorin Leonie-Luna erklärt, wie tief die Gender Health Gap in Medizin und Alltag verankert ist. 02.06.2026 von Leonie-Luna Kranacher Medizin und Forschung orientierten sich lange am männlichen Körper – mit Folgen für Dia

Leonie-Luna Kranacher
3. Juni5 Min. Lesezeit


Second-Hand als Freifahrtschein? Das Problem mit Vintage-Kleidung
Generation Z gilt als besonders reflektiert im Umgang mit Konsum. Doch das Konsumieren von gebrauchten Klamotten führt nicht zwangsläufig dazu, dass insgesamt nachhaltiger konsumiert wird. KULTURA-Autorin Anamaria erklärt die psychologischen Effekte hinter dem Kaufen von Vintage-Mode. von Anamaria Ljubic 31.05.2026 Second-Hand-Kleidung und Social Media prägen das moderne Konsumverhalten der Generation Z zwischen Nachhaltigkeit und Trendbewusstsein. Foto: Prudence Earl Hauls,

Anamaria Ljubic
31. Mai3 Min. Lesezeit


Eskapismus als Antwort auf Krisen: Was unsere Bücher über unsere Realität verraten
Annikas Kolumne: Was sagen unsere Lesegewohnheiten über unsere Zeit aus? Nachrichten, Schlagzeilen, Krisen; der Blick in die Welt fühlt sich oft schwer an. Kaum ein Tag vergeht ohne neue negative Entwicklung und genau in dieser Realität zeigt sich ein fesselnder Gegentrend: Unsere Bücher werden leichter. Fantastischer. deutlich emotionaler und voller Liebe. von Annika Behrens 31.05.2026 Bücher als Flucht aus der Realität: Steckt nur Eskapismus hinter den aktuellen Lesetrends

Annika Behrens
31. Mai3 Min. Lesezeit


„Nur das Allerbeste" von Zoe Dubno: Über das Scheitern kreativer Gemeinschaft
Kein Roman zum Berieselnlassen Es gibt einen Moment, den wohl jede Person kennt, die sich in kreativen Kreisen bewegt: Man steht in einer Gruppe von Menschen, und zwischen Lächeln, Networking und dem „Wer-kennt-wen“ fragt man sich insgeheim, wo eigentlich die Passion für die Kunst geblieben ist. Zoe Dubnos Debütroman „Nur das Allerbeste“ (im Original: „Happiness and Love“) macht aus genau diesem Moment einen ganzen Roman. von Louisa Schumacher 20.05.2026 Wenn Kunst zur Währu

Louisa Schumacher
20. Mai3 Min. Lesezeit


Hollywood in NRW – Die Produzenten von „Mother Mary“ im Interview
In David Lowerys Psychothriller "Mother Mary" kämpft ein weltbekannter Popstar, gespielt von Anne Hathaway, mit der Erschöpfung hinter ihrer perfekt inszenierten Fassade. Der Film erzählt eine mystische Geschichte über Ruhm, Bekanntheit und die Frage, was von einem Menschen bleibt, wenn die Kunstfigur alles überstrahlt. Warum Geschichten hinter Glitzer und Glamour so faszinieren und wie es ist, mit Weltstars einen Film in Nordrhein-Westfalen zu drehen, erzählen die Kölner Fil

Alina Gretenkordt
19. Mai3 Min. Lesezeit


Gute Mädchen, böse Jungs: Warum "After Passion" im 18. Jahrhundert feststeckt
Die Liebesgeschichte von Tessa Young und Hardin Scott, in Anna Todds Bestseller-Reihe "After", fesselte Millionen von Lesenden. Doch steckt hinter der Kulisse von Partys, Tattoos und Universität ein Muster, das überraschend altmodisch ist. Eine literaturwissenschaftliche Analyse zeigt: Der Wattpad-Hit reproduziert Rollenbilder, dessen Wurzeln tief im frühen 18. Jahrhundert verankert sind. Warum das auch heute noch problematische Auswirkungen auf Geschlechterbilder haben kann,

Anny Lenhardt
18. Mai3 Min. Lesezeit


„Sirens Call“: Große Ambitionen, die sich im Rauschen verlieren
Ein Film, der viel will und dabei erstaunlich wenig greifbar macht. "Sirens Call", gezeigt im Rahmen des "Internationalem Frauen Film Fest" 2026 im Filmforum NRW, widmet sich großen Themen wie Protestkultur und die Suche nach Orientierung in einer zerrissenen Gegenwart. Doch was als vielschichtiges Porträt angelegt ist, zerfällt zunehmend in seine Einzelteile. 30.04.2026 von Tara Yakar Foto: missingFilms, Filmfaust Eine nomadische Sirene in menschlicher Gestalt durchstreift e

Tara Yakar
30. Apr.2 Min. Lesezeit


„Am Ende war mir ziemlich egal, was ich genommen habe. Hauptsache, ich war nicht nüchtern.“
Wenn Jugend an der Sucht zerbricht Cannabis, Alkohol, Ecstasy: Der Konsum von Drogen gehört für viele junge Menschen zum Alltag. Doch wann wird Ausprobieren zur Abhängigkeit? Und was passiert, wenn nicht nur ein Leben daran zerbricht, sondern auch die Menschen, die diesem Leben nah waren? Die Schilderungen eines heute abstinent lebenden jungen Mannes zeigen, wie nah Sucht, Überforderung und Hoffnung beieinanderliegen können. von Alina Gretenkordt 26.04.2026 Sucht betrifft nic

Alina Gretenkordt
26. Apr.6 Min. Lesezeit


Third Places im Wandel – Zwischen Konsum und Kontakt
Das Café um die Ecke mit der leckeren Hafermilch, die Bar, in der es sonntags auch einen Flohmarkt gibt, und der Park, in dem man eine gute Sicht auf den friedlichen See hat: Third Places sind Orte, zu denen man sich nach der Arbeit oder der Uni begibt, Freunde trifft oder mit neuen Menschen zusammenkommt. Wichtig für eine gute Work-Life-Balance und für ein aktives soziales Leben. Was passiert allerdings, wenn diese immer weniger werden? von Lisa Justus 17.04.2026 Third Place

Lisa Justus
17. Apr.3 Min. Lesezeit


Jannis Niewöhner über modernes Dating: „Wir vergessen das Wesentliche“
Der Schauspieler über Beziehungen und Veränderungen in den Dreißigern Verliebt, verlobt – und dann? Beziehungen wirken heute oft unverbindlicher und zwischen unzähligen Dating-Apps und der Angst, sich festzulegen, scheint das „Für immer“ zunehmend an Bedeutung zu verlieren. Genau diesem Thema widmet sich der Film ALLEGRO PASTELL. Schauspieler Jannis Niewöhner spricht im KULTURA-Interview über Beziehungen, Veränderungen in den Dreißigern und eine Seite von sich, die sein Publi

Tara Yakar
16. Apr.4 Min. Lesezeit


Zwischen Tolstoi und Icebreaker: Warum sich Liebesgeschichten seit 150 Jahren kaum verändern
Es wird zwar insgesamt immer weniger gelesen, doch in der BookTok-Bubble auf TikTok sieht das ganz anders aus. Besonders beliebt sind dort die neuen Genre-Phänomene Young Adult und New Adult, Geschichten über junge Erwachsene. Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass romantische Liebe kulturübergreifend ähnliche Prozesse im Gehirn aktiviert. Gefühle wie Anziehung, Sehnsucht und emotionale Abhängigkeit sind also keine Erfindung moderner Literatur, sondern tief im menschlich

Annika Behrens
8. Apr.4 Min. Lesezeit


Zwischen Freiheit und Bindungsangst: Warum wir die Bezeichnung „Beziehung” meiden
Noch nie war Kennenlernen so leicht. Und gleichzeitig war es selten so kompliziert, einzuordnen, was man eigentlich füreinander ist. Zwischen Dating-Apps, endlosen Profilen und dem Gefühl, jederzeit weiterwischen zu können, entsteht eine Art Nähe, die sich intensiv anfühlt und trotzdem ohne feste Kante bleibt. Ausgerechnet diese fehlende Verbindlichkeit macht viele nicht freier, sondern angespannter als in einer klassischen Beziehung. Dafür gibt es längst ein Wort: Situations

Lea Gajić
2. Apr.3 Min. Lesezeit


Coming-of-Age-Filme: Wie sie unsere Vorstellungen vom Erwachsenwerden verzerren
Von idealisierten Teenagererfahrungen über unrealistische Erwartungen: Wie Coming-of-Age-Filme das Weltbild junger Menschen prägen „Wir lesen und schreiben Gedichte nicht nur so zum Spaß, wir lesen und schreiben Gedichte, weil wir zur Spezies Mensch zählen, und die Spezies Mensch ist von Leidenschaft erfüllt. Und Medizin, Jura, Wirtschaft und Technik sind zwar durchaus edle Ziele und auch notwendig, aber Poesie, Schönheit, Romantik, Liebe, sind die Freuden unseres Lebens.“ Ei
Basma Ahmad
1. Apr.2 Min. Lesezeit


Dilara Aylin Ziem: „Ich habe Angst, aber mache es trotzdem.“
Die Schauspielerin über Konkurrenzverhalten und Leistungsdruck innerhalb der deutschen Filmbranche Die gebürtige Berlinerin macht 2019 ihr großes Debüt in der deutschen Schauspielwelt – und das mit gerade mal 16 Jahren als eine der Hauptrollen in Karoline Herfurths Kinofilm „Wunderschön“ (2022). In einem Interview mit dem KULTURA MAGAZIN spricht sie erstmalig über ihre Erfahrungen mit dem Konkurrenzverhalten und dem Leistungsdruck, die mit der deutschen Medienbranche einherge

Selina Öztürk
31. März4 Min. Lesezeit


Lesbisch mit P: Yourlondon24 im Interview über Algospeak und Queersein unter dem Radar des TikTok-Algorithmus
Algospeak findet sich auf TikTok überall: in den Kommentarspalten sowie in den Videos selbst. Dahinter steckt nicht allein ein neuer Jugendsprachtrend, sondern der Versuch von Creator*innen, über Themen zu sprechen, die vom Algorithmus als nicht jugendfrei eingestuft werden. YourLondon24 ist eine von ihnen. Die queere Creatorin erzählt im Interview, was sie sich von den Plattformen wünscht und welchen Einfluss TikTok auf ihre Identität und die queere Szene hat. von Anika Ben

Anika Bentley
30. März4 Min. Lesezeit


Wuthering Heights: Ist das Romantik, oder kann das weg?
Warum der neue Wuthering Heights-Film mehr über uns erzählt als über Emily Brontë Im Kino wird geweint. Als das Licht wieder angeht, sitzen einige Zuschauende noch still in ihren Sitzen und wischen sich über die Augen. Dabei hat der Film keine besonders glückliche Liebesgeschichte erzählt, streng genommen gar keine. Warum die neue „Wuthering Heights“-Verfilmung von Emerald Fennel eine Geschichte über Sehnsucht erzählt und was dabei aus Emily Brontës Original verloren geht. 25

Emilia Gottermann
26. März4 Min. Lesezeit


Gold auf dem Eis, Druck im Rücken: Die Schattenseiten des Eiskunstlaufs
Wie Alysa Liu die Regeln des Eiskunstlaufs für Frauen neu schreibt Alysa Liu gewann im Eiskunstlauf Gold und wird im Internet als Inspiration gefeiert. Dabei verkörpert sie streng genommen das Gegenbild jenes Ideals, das im Spitzensport den Sieg erhält. Ein Sport, der hinter Gold und Glanz vor allem psychische Belastungen bereithält. Ein KULTURA-Kommentar von Gastautorin Julia Schöpfer. 24.03.2026 von Julia Schöpfer Alysa Liu ist eine US‑amerikanische Eiskunstläuferin, die be

Julia Schöpfer
24. März4 Min. Lesezeit
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