top of page
KULTURA MAGAZIN
KULTURA MAGAZIN lebt momentan noch von der ehrenamtlichen Arbeit der Autor*innen. Wenn dir unsere Artikel gefallen haben, freuen wir uns über eine kleine Spende!
Alle Beiträge


„Sirens Call“: Große Ambitionen, die sich im Rauschen verlieren
Ein Film, der viel will und dabei erstaunlich wenig greifbar macht. "Sirens Call", gezeigt im Rahmen des "Internationalem Frauen Film Fest" 2026 im Filmforum NRW, widmet sich großen Themen wie Protestkultur und die Suche nach Orientierung in einer zerrissenen Gegenwart. Doch was als vielschichtiges Porträt angelegt ist, zerfällt zunehmend in seine Einzelteile. 30.04.2026 von Tara Yakar Foto: missingFilms, Filmfaust Eine nomadische Sirene in menschlicher Gestalt durchstreift e

Tara Yakar
vor 24 Stunden2 Min. Lesezeit


„Am Ende war mir ziemlich egal, was ich genommen habe. Hauptsache, ich war nicht nüchtern.“
Wenn Jugend an der Sucht zerbricht Cannabis, Alkohol, Ecstasy: Der Konsum von Drogen gehört für viele junge Menschen zum Alltag. Doch wann wird Ausprobieren zur Abhängigkeit? Und was passiert, wenn nicht nur ein Leben daran zerbricht, sondern auch die Menschen, die diesem Leben nah waren? Die Schilderungen eines heute abstinent lebenden jungen Mannes zeigen, wie nah Sucht, Überforderung und Hoffnung beieinanderliegen können. von Alina Gretenkordt 26.04.2026 Sucht betrifft nic

Alina Gretenkordt
vor 5 Tagen6 Min. Lesezeit


Third Places im Wandel – Zwischen Konsum und Kontakt
Das Café um die Ecke mit der leckeren Hafermilch, die Bar, in der es sonntags auch einen Flohmarkt gibt, und der Park, in dem man eine gute Sicht auf den friedlichen See hat: Third Places sind Orte, zu denen man sich nach der Arbeit oder der Uni begibt, Freunde trifft oder mit neuen Menschen zusammenkommt. Wichtig für eine gute Work-Life-Balance und für ein aktives soziales Leben. Was passiert allerdings, wenn diese immer weniger werden? von Lisa Justus 17.04.2026 Third Place

Lisa Justus
17. Apr.3 Min. Lesezeit


Jannis Niewöhner über modernes Dating: „Wir vergessen das Wesentliche“
Der Schauspieler über Beziehungen und Veränderungen in den Dreißigern Verliebt, verlobt – und dann? Beziehungen wirken heute oft unverbindlicher und zwischen unzähligen Dating-Apps und der Angst, sich festzulegen, scheint das „Für immer“ zunehmend an Bedeutung zu verlieren. Genau diesem Thema widmet sich der Film ALLEGRO PASTELL. Schauspieler Jannis Niewöhner spricht im KULTURA-Interview über Beziehungen, Veränderungen in den Dreißigern und eine Seite von sich, die sein Publi

Tara Yakar
16. Apr.4 Min. Lesezeit


Zwischen Tolstoi und Icebreaker: Warum sich Liebesgeschichten seit 150 Jahren kaum verändern
Es wird zwar insgesamt immer weniger gelesen, doch in der BookTok-Bubble auf TikTok sieht das ganz anders aus. Besonders beliebt sind dort die neuen Genre-Phänomene Young Adult und New Adult, Geschichten über junge Erwachsene. Neurowissenschaftliche Studi en zeigen , dass romantische Liebe kulturübergreifend ähnliche Prozesse im Gehirn aktiviert. Gefühle wie Anziehung, Sehnsucht und emotionale Abhängigkeit sind also keine Erfindung moderner Literatur, sondern tief im menschl

Annika Behrens
8. Apr.4 Min. Lesezeit


Zwischen Freiheit und Bindungsangst: Warum wir die Bezeichnung „Beziehung” meiden
Noch nie war Kennenlernen so leicht. Und gleichzeitig war es selten so kompliziert, einzuordnen, was man eigentlich füreinander ist. Zwischen Dating-Apps, endlosen Profilen und dem Gefühl, jederzeit weiterwischen zu können, entsteht eine Art Nähe, die sich intensiv anfühlt und trotzdem ohne feste Kante bleibt. Ausgerechnet diese fehlende Verbindlichkeit macht viele nicht freier, sondern angespannter als in einer klassischen Beziehung. Dafür gibt es längst ein Wort: Situations

Lea Gajić
2. Apr.3 Min. Lesezeit


Coming-of-Age-Filme: Wie sie unsere Vorstellungen vom Erwachsenwerden verzerren
Von idealisierten Teenagererfahrungen über unrealistische Erwartungen: Wie Coming-of-Age-Filme das Weltbild junger Menschen prägen „Wir lesen und schreiben Gedichte nicht nur so zum Spaß, wir lesen und schreiben Gedichte, weil wir zur Spezies Mensch zählen, und die Spezies Mensch ist von Leidenschaft erfüllt. Und Medizin, Jura, Wirtschaft und Technik sind zwar durchaus edle Ziele und auch notwendig, aber Poesie, Schönheit, Romantik, Liebe, sind die Freuden unseres Lebens.“ Ei
Basma Ahmad
1. Apr.2 Min. Lesezeit


Dilara Aylin Ziem: „Ich habe Angst, aber mache es trotzdem.“
Die Schauspielerin über Konkurrenzverhalten und Leistungsdruck innerhalb der deutschen Filmbranche Die gebürtige Berlinerin macht 2019 ihr großes Debüt in der deutschen Schauspielwelt – und das mit gerade mal 16 Jahren als eine der Hauptrollen in Karoline Herfurths Kinofilm „Wunderschön“ (2022). In einem Interview mit dem KULTURA MAGAZIN spricht sie erstmalig über ihre Erfahrungen mit dem Konkurrenzverhalten und dem Leistungsdruck, die mit der deutschen Medienbranche einherge

Selina Öztürk
31. März4 Min. Lesezeit


Lesbisch mit P: Yourlondon24 im Interview über Algospeak und Queersein unter dem Radar des TikTok-Algorithmus
Algospeak findet sich auf TikTok überall: in den Kommentarspalten sowie in den Videos selbst. Dahinter steckt nicht allein ein neuer Jugendsprachtrend, sondern der Versuch von Creator*innen, über Themen zu sprechen, die vom Algorithmus als nicht jugendfrei eingestuft werden. YourLondon24 ist eine von ihnen. Die queere Creatorin erzählt im Interview, was sie sich von den Plattformen wünscht und welchen Einfluss TikTok auf ihre Identität und die queere Szene hat. von Anika Ben

Anika Bentley
30. März4 Min. Lesezeit


Wuthering Heights: Ist das Romantik, oder kann das weg?
Warum der neue Wuthering Heights-Film mehr über uns erzählt als über Emily Brontë Im Kino wird geweint. Als das Licht wieder angeht, sitzen einige Zuschauende noch still in ihren Sitzen und wischen sich über die Augen. Dabei hat der Film keine besonders glückliche Liebesgeschichte erzählt, streng genommen gar keine. Warum die neue „Wuthering Heights“-Verfilmung von Emerald Fennel eine Geschichte über Sehnsucht erzählt und was dabei aus Emily Brontës Original verloren geht. 25

Emilia Gottermann
26. März4 Min. Lesezeit


Gold auf dem Eis, Druck im Rücken: Die Schattenseiten des Eiskunstlaufs
Wie Alysa Liu die Regeln des Eiskunstlaufs für Frauen neu schreibt Alysa Liu gewann im Eiskunstlauf Gold und wird im Internet als Inspiration gefeiert. Dabei verkörpert sie streng genommen das Gegenbild jenes Ideals, das im Spitzensport den Sieg erhält. Ein Sport, der hinter Gold und Glanz vor allem psychische Belastungen bereithält. Ein KULTURA-Kommentar von Gastautorin Julia Schöpfer. 24.03.2026 von Julia Schöpfer Alysa Liu ist eine US‑amerikanische Eiskunstläuferin, die be

Julia Schöpfer
24. März4 Min. Lesezeit


"ADHS ist keine Superkraft. Es ist ein Dauerlauf": Malte Zierden im Interview
Moderator und Tierschützer Malte Zierden spricht offen über ADHS, Selbstzweifel und den Druck, ständig funktionieren zu müssen. Im Interview erzählt er, warum Erfolg den Kopf nicht ruhiger macht und warum er an manchen Tagen gern jemand anderes wäre. von Tara Yakar 18.03.2026 Der Moderator und Tierschützer Malte Zierden ist selbst von der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung ( ADHS) betroffen und nun der Host der aktuellen Folge der neuen ZDF-Reihe „RE:TURN“. Foto:

Tara Yakar
18. März4 Min. Lesezeit


Lothar Matthäus: „Herausforderungen in der Fußballbranche gibt es viele – auf und außerhalb des Platzes."
Zwischen Fußballnostalgie und Realität: ‚Ein Sommer in Italien – WM 1990‘, Freundschaft auf dem Spielfeld und die fortbestehenden Probleme von Sexismus und Homophobie Zwischen Pasta, Wein und Weltmeistertitel: „Ein Sommer in Italien – WM 1990“ zeigt die Fußballweltmeisterschaft 1990 aus der Perspektive der deutschen Nationalelf unter Teamchef Franz Beckenbauer und veröffentlicht dabei bislang unbekannte Privataufnahmen von den Spielern selbst. Ein Dokumentarfilm, der abgesehe

Tara Yakar
16. März3 Min. Lesezeit


Was macht die Untrennbarkeit zum Smartphone mit unserem Gehirn?
Smartphones, Social-Media und die Psychologie des Scrollens: Wie digitale Gewohnheiten unser Gehirn formen Wonach greift man, wenn man aus dem Haus geht? Schlüssel, Geld und Smartphone. Es ist eine Selbstverständlichkeit, an einen kleinen Computer gebunden zu sein. Zum einen braucht man das Smartphone, um sich zurecht zu finden, für Maps oder digitale Fahrkarten. Zudem muss man auch überall erreichbar sein, E-Mails verfolgen einen bis an den Tag am See. Denn wie schrecklich w

Marlene Weiß
11. März4 Min. Lesezeit


Peinlich, peinlicher, Psychotherapie in Deutschland: Warum psychisch Erkrankte noch immer nicht ernst genug genommen werden
Gesetzlich Versicherte dürfen bald noch länger auf einen Therapieplatz warten Was haben Depressionen, Essstörungen und Suchterkrankungen gemeinsam? Wer von ihnen betroffen ist, darf im Schnitt fünf Monate auf einen Therapieplatz warten. Zumindest, wer gesetzlich versichert ist. Wer sich eine private Krankenversicherung nicht leisten kann, bezahlt mit Zeit, Nerven und seiner Gesundheit. Trotzdem scheint die Lage für die Bundesregierung nicht alarmierend genug: 2020 verabschi

Tara Yakar
9. März4 Min. Lesezeit


Nur ein Swipe in die Fremdbestimmung: Wie wir durch Social Media und KI verlernen selbstständig zu denken
Mehr Reichweite für Vernunft? „Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“– und vielleicht auch selbst nach neuen Sport-Leggings zu recherchieren, bevor du blind den Anweisungen einer Online-Persönlichkeit folgst. Das, was Philosoph Immanuel Kant 1784 formuliert, ist heute aktueller denn je. Es sind schließlich deine neuen Sport-Leggings und bisher konntest du dir selbst auch vertrauen, ein Kaufurteil zu fällen. Autorin Leonie‑Luna Kranacher darüber, w

Leonie-Luna Kranacher
6. März4 Min. Lesezeit


"Bestie" von Joana June: Wenn Sprache stärker ist als die Figuren
Zwei Frauen, die eine ganz besondere Beziehung miteinander führen - aufgebaut auf einer einzigen Lüge. Joana June schreibt einen spannenden Roman über die Suche nach der eigenen Identität, dem falschen Glanz der Welt der Influencer*innen und über Unsicherheit. Eine tiefgründige, poetische Geschichte, wenn ihr nicht ein entscheidendes Fundament fehlen würde. 21.02.2026 von Tara Yakar Joana Junes Debütroman "Bestie" über Identität, Inszenierung und Obsession. Foto: Bastei Lübbe

Tara Yakar
24. Feb.2 Min. Lesezeit


„Viele Leute glauben mir nicht, dass ich mich viel schäme“: Bruno Alexander übers Scheitern und Leistungsdruck
Mit seiner Prime-Video-Serie Die Discounter startete Regisseur und Schauspieler Bruno Alexander so richtig durch. Jetzt hat der 26-jährige Hamburger auch seine erste Hauptrolle in Simon Verhoevens Kinofilm "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" ergattert. Im Interview mit KULTURA MAGAZIN spricht er offen über seine Unsicherheiten, den Leistungsdruck in der Filmbranche und darüber, welche Person in seinem Leben er besonders stolz machen möchte. von Tara Yakar 08.02.2026

Tara Yakar
12. Feb.3 Min. Lesezeit


"Die Medienbranche ist zeitweise gemein und menschlich nicht fair.“ Steven Gätjen und Bruno Alexander über Rückschläge
In der Tragikkomödie „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ kämpft nicht nur der junge Joachim Meyerhoff mit großen Hürden auf seinem Weg zum Schauspieler. Auch auf dem roten Teppich der Premiere von Simon Verhoevens Film wurde deutlich: Der Weg zum Erfolg ist selten geradlinig. TV-Moderator Steven Gätjen und Schauspieler Bruno Alexander ( Die Discounter ) sprechen über Rückschläge, Lücken in der Medienbranche und Küsschen. von Tara Yakar 29.01.2026 Schauspieler*innen

Tara Yakar
29. Jan.4 Min. Lesezeit


"There are moments when you feel alone."
Young, handsome and successful: the Elevator Boys embody exactly what many young men aspire to be. Nevertheless, they too are familiar with feelings of loneliness and the pressure to conform to ideals of masculinity. In this interview, they explain what helps the boy band cope with loneliness and how this relates to vulnerability and images of masculinity. Translated from German by Tara Yakar 03.10.2025 The Elevator Boys (from left to right): Bene Schulz, Tim Schäcker, Jaco

Tara Yakar
26. Jan.4 Min. Lesezeit
bottom of page