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KULTURA MAGAZIN
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Psychologie und Gesellschaft


„Am Ende war mir ziemlich egal, was ich genommen habe. Hauptsache, ich war nicht nüchtern.“
Wenn Jugend an der Sucht zerbricht Cannabis, Alkohol, Ecstasy: Der Konsum von Drogen gehört für viele junge Menschen zum Alltag. Doch wann wird Ausprobieren zur Abhängigkeit? Und was passiert, wenn nicht nur ein Leben daran zerbricht, sondern auch die Menschen, die diesem Leben nah waren? Die Schilderungen eines heute abstinent lebenden jungen Mannes zeigen, wie nah Sucht, Überforderung und Hoffnung beieinanderliegen können. von Alina Gretenkordt 26.04.2026 Sucht betrifft nic

Alina Gretenkordt
vor 5 Tagen6 Min. Lesezeit


Third Places im Wandel – Zwischen Konsum und Kontakt
Das Café um die Ecke mit der leckeren Hafermilch, die Bar, in der es sonntags auch einen Flohmarkt gibt, und der Park, in dem man eine gute Sicht auf den friedlichen See hat: Third Places sind Orte, zu denen man sich nach der Arbeit oder der Uni begibt, Freunde trifft oder mit neuen Menschen zusammenkommt. Wichtig für eine gute Work-Life-Balance und für ein aktives soziales Leben. Was passiert allerdings, wenn diese immer weniger werden? von Lisa Justus 17.04.2026 Third Place

Lisa Justus
17. Apr.3 Min. Lesezeit


Zwischen Freiheit und Bindungsangst: Warum wir die Bezeichnung „Beziehung” meiden
Noch nie war Kennenlernen so leicht. Und gleichzeitig war es selten so kompliziert, einzuordnen, was man eigentlich füreinander ist. Zwischen Dating-Apps, endlosen Profilen und dem Gefühl, jederzeit weiterwischen zu können, entsteht eine Art Nähe, die sich intensiv anfühlt und trotzdem ohne feste Kante bleibt. Ausgerechnet diese fehlende Verbindlichkeit macht viele nicht freier, sondern angespannter als in einer klassischen Beziehung. Dafür gibt es längst ein Wort: Situations

Lea Gajić
2. Apr.3 Min. Lesezeit


Coming-of-Age-Filme: Wie sie unsere Vorstellungen vom Erwachsenwerden verzerren
Von idealisierten Teenagererfahrungen über unrealistische Erwartungen: Wie Coming-of-Age-Filme das Weltbild junger Menschen prägen „Wir lesen und schreiben Gedichte nicht nur so zum Spaß, wir lesen und schreiben Gedichte, weil wir zur Spezies Mensch zählen, und die Spezies Mensch ist von Leidenschaft erfüllt. Und Medizin, Jura, Wirtschaft und Technik sind zwar durchaus edle Ziele und auch notwendig, aber Poesie, Schönheit, Romantik, Liebe, sind die Freuden unseres Lebens.“ Ei
Basma Ahmad
1. Apr.2 Min. Lesezeit


Gold auf dem Eis, Druck im Rücken: Die Schattenseiten des Eiskunstlaufs
Wie Alysa Liu die Regeln des Eiskunstlaufs für Frauen neu schreibt Alysa Liu gewann im Eiskunstlauf Gold und wird im Internet als Inspiration gefeiert. Dabei verkörpert sie streng genommen das Gegenbild jenes Ideals, das im Spitzensport den Sieg erhält. Ein Sport, der hinter Gold und Glanz vor allem psychische Belastungen bereithält. Ein KULTURA-Kommentar von Gastautorin Julia Schöpfer. 24.03.2026 von Julia Schöpfer Alysa Liu ist eine US‑amerikanische Eiskunstläuferin, die be

Julia Schöpfer
24. März4 Min. Lesezeit


Was macht die Untrennbarkeit zum Smartphone mit unserem Gehirn?
Smartphones, Social-Media und die Psychologie des Scrollens: Wie digitale Gewohnheiten unser Gehirn formen Wonach greift man, wenn man aus dem Haus geht? Schlüssel, Geld und Smartphone. Es ist eine Selbstverständlichkeit, an einen kleinen Computer gebunden zu sein. Zum einen braucht man das Smartphone, um sich zurecht zu finden, für Maps oder digitale Fahrkarten. Zudem muss man auch überall erreichbar sein, E-Mails verfolgen einen bis an den Tag am See. Denn wie schrecklich w

Marlene Weiß
11. März4 Min. Lesezeit


Peinlich, peinlicher, Psychotherapie in Deutschland: Warum psychisch Erkrankte noch immer nicht ernst genug genommen werden
Gesetzlich Versicherte dürfen bald noch länger auf einen Therapieplatz warten Was haben Depressionen, Essstörungen und Suchterkrankungen gemeinsam? Wer von ihnen betroffen ist, darf im Schnitt fünf Monate auf einen Therapieplatz warten. Zumindest, wer gesetzlich versichert ist. Wer sich eine private Krankenversicherung nicht leisten kann, bezahlt mit Zeit, Nerven und seiner Gesundheit. Trotzdem scheint die Lage für die Bundesregierung nicht alarmierend genug: 2020 verabschi

Tara Yakar
9. März4 Min. Lesezeit


Nur ein Swipe in die Fremdbestimmung: Wie wir durch Social Media und KI verlernen selbstständig zu denken
Mehr Reichweite für Vernunft? „Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“– und vielleicht auch selbst nach neuen Sport-Leggings zu recherchieren, bevor du blind den Anweisungen einer Online-Persönlichkeit folgst. Das, was Philosoph Immanuel Kant 1784 formuliert, ist heute aktueller denn je. Es sind schließlich deine neuen Sport-Leggings und bisher konntest du dir selbst auch vertrauen, ein Kaufurteil zu fällen. Autorin Leonie‑Luna Kranacher darüber, w

Leonie-Luna Kranacher
6. März4 Min. Lesezeit


Verliebt, verlobt, vereinsamt - Welche Beziehungen brauchen wir wirklich?
Was Einsamkeit mit Männlichkeit, Rollenbildern und Beziehungsdruck zu tun hat Ob mit oder ohne Partner*in – eine romantische Beziehung garantiert längst keine emotionale Nähe mehr. Besonders in der Generation Z scheinen Bindungsangst, Beziehungsunsicherheit und „Situationships“ (Romantische Verbindungen, die sich wie eine Beziehung anfühlen, aber ohne klare Verpflichtung und Definition bleiben) eher die Regel als die Ausnahme zu sein. Parallel dazu sprechen immer mehr Mensch

Tara Yakar
10. Jan.5 Min. Lesezeit


Lerndroge Ritalin – Schneller, stärker, süchtig
Abgaben, Klausuren, Haushalt und Arbeiten. Um den hohen Work-Load zu bewältigen, greifen immer mehr Studierende zu dem konzentrationsfördernden Medikament Ritalin. Dieses ist eigentlich für ADHS-Patient*innen gedacht, doch wird immer öfter als Lerndroge missbraucht und für die eigene Leistungssteigerung genutzt. Gerade in Studiengängen wie Medizin, Jura und Psychologie erfreut sich Ritalin an besonderer Beliebtheit. Paul* (20) studiert im 4. Semester Psychologie, erzählt von

Tara Yakar
9. Jan.4 Min. Lesezeit


Hilfe, eine*r Angehörige*r ist psychisch krank: So können Sie richtig unterstützen
Geteiltes Leid ist nicht immer halbes Leid: Dass die psychische Erkrankung einer nahestehenden Person auch für Angehörige eine große Belastung darstellt, rückt oft in den Hintergrund. Schließlich steht die Krankheit im Fokus und lässt nicht viel Platz für anderes. Angehörige müssen funktionieren und wollen ihren Nahestehenden so viel Arbeit wie möglich abnehmen und helfen. Manchmal bewirkt das aber genau das Gegenteil. Was Angehörige am besten tun können, um die erkrankte Per

Tara Yakar
7. Jan.5 Min. Lesezeit
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