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„Alles Steht Kopf 2“: Besonders berührend

  • Tara Yakar
  • vor 6 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 22 Stunden

Alles Steht Kopf 2: Nach dem erfolgreichen ersten Teil spielen in Disneys Fortsetzung nicht nur Rileys Emotionen verrückt - auch Zuschauende können sich auf ein Gefühlschaos gefasst machen.


13.06.2024

von Tara Yakar


Die Mitwirkenden von "Alles Steht Kopf" auf der Deutschlandpremiere in Berlin. Foto: privat
Die Mitwirkenden von "Alles Steht Kopf" auf der Deutschlandpremiere in Berlin. Foto: privat

Die Emotionen Freude, Angst, Kummer, Ekel und Wut begleiten Riley in jeder

Lebenslage - vor allem in der Pubertät. Ein neues Hockey-Team, alte Freundschaften und neue Gefühle und Emotionen treten in das Leben der Teenagerin und bringen frischen Wind in die Kommandozentrale, die für Rileys Gefühlssteuerung zuständig ist. Dass plötzlich neue Emotionen auftreten, passt den alten Emotionen so gar nicht und bringt Rileys Leben ordentlich durcheinander.


Disneys Fortsetzung kann die fehlende Psychoedukation im Schulsystem zwar nicht ersetzen, aber der Film macht einen Schritt in die richtige Richtung.

Zweite Teile sind oft schlechter als die ersten - zum Glück trifft das nicht auf „Alles Steht Kopf 2“ zu. Der Kinderfilm ist etwas für jede Altersklasse, da pädagogische und psychologische Themen einfach und humorvoll aufgegriffen werden, ohne dass es zu belehrend wirkt. Der ein oder andere emotionale Moment bleibt natürlich auch in der Fortsetzung nicht aus.



Auch, wenn Riley erst eine Teenagerin ist, können sich vermutlich auch viele Erwachsene mit ihren Problemen identifizieren. Fragen nach dem Selbst, was man im Leben wirklich möchte und wiederkommende Selbstzweifel können Menschen jedes Lebensalters beschäftigen.

„Alles Steht Kopf 2“ schafft auf humorvolle und verständliche Weise mehr Sichtbarkeit für diese wichtigen Themen. Die vereinfachte Darstellung der Emotionen ist vor allem für Kinder sinnvoll, die über psychologische Konzepte wie z. B. den Selbstwert bislang in der Schule nur wenig lernen.

Disneys Fortsetzung kann die fehlende Psychoedukation im Schulsystem zwar nicht ersetzen, aber der Film macht einen Schritt in die richtige Richtung. Über seine Gefühle und Emotionen zu sprechen und sie nicht zu verdrängen, kann nämlich nicht nur Riley auf ihrer Reise helfen, sondern uns allen.



USA 2024 / 13.06.2024 / ca. 96 min / Regie: Kelsey Man

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